Torfhaus / Altenau

05.02.2019

HWN 133 Förster-Ludewig-Platz, HWN 134 Gustav-Baumann-Weg,

HWN 135 Wolfswarte & HWN 148 Kleine Oker

14,2km / 330Höhen / 3:20Std.Zeit in Bewegung

Es war wohl der letzte Tag im Oberharz bevor am Mittwoch das Tauwetter einsetzte, also musste dieser unbedingt genutzt werden. Die Vorhersagen waren zwar nicht grade vielversprechend, aber das sollte mich nicht abhalten. Vor allem wollte ich sie endlich testen, meine neue Kamera. Es ist eine FZ 2000 von Linux, zwar hatte ich jetzt kein Top Fotowetter, aber auch das muss sie können dachte ich so für mich. Also ging es los von einem Parkplatz an der Verbindungsstraße (Steile Wand Straße) zwischen dem Torfhaus und Altenau. Der erste anlaufpunkt war für mich die Wolfswarte. Ich folgte dem Weg hinauf zum Torfhaus, dem so genanntem Steile Wand Trail und dann hinauf dem Wolfswarter Fußweg, auch wenn dieser nichts mit einem Fußweg gemeinsam hat, nur das man ihn zu Fuß geht😁. Zur Wolfswarte ging es dann von gut 800m hinauf auf 916m und diese waren ungeschützt und das bekam ich auch zu spüren. Es war diesig, ein kalter rauer Wind kam mir entgegen und kleine Eiskristalle trafen mich im Gesicht. Ein wenig wie in der Arktis dachte ich so für mich und genoss die Zeit auf dem Gipfel. So unwirklich, so lebensarm, so allein und doch so schön in einem, ein Erlebnis das hängen bleibt. Nach dem Abstieg schaute ich noch kurz zur Altenauer Hütte unterhalb der Wolfswarte und zog dann über den Oberen Bruchbergweg vorbei an der Wilde Sau Schutzhütte hin zum Okerstein, der Okerstein liegt in einem alpinen Bereich der nicht ganz so einfach zu begehen ist. Dennoch ist diese leicht versteckte Steinskulptur sehr sehenswert und erinnert mich immer aus dem richtigem Blickwinkel an den Phönix aus der Asche. Da in diesem Bereich in den letzten Tagen und Wochen wohl kaum jemand unterwegs zu war ging es für mich durch Teils Knie hohe Schneemassen, dies kostete zwar ein wenig Kraft aber war es mir wert. Vom Okerstein ging es dann auf den Gustav-Baumann-weg der mich dann zum Dammgraben führte dem ich dann weiter folgte bis zur kleinen Oker wo ich erst einmal ein kleine Essenspause bei einem schönen Heißen Tee einlegte. Nach der kleinem Pause ging es weiter am Dammgraben entlang vorbei an Wagners Winkel zum Förster-Ludewig-Platz, der letzten Stempelstelle des Tages. Etwas weiter am Kellwasser Wasserlauf II verließ ich dann den Dammgraben und ging über den Wellnerweg wieder auf den Steile Wand Trail dem ich bis zu meinem Ausgangspunkt folgte. Es war einen absolut tolle Tour und bei dem Wetter auch ein hammer Erlebnis.


Halberstadt

20.01.2019

Klusberge

HWN Wandernder Stempelkasten Station 05 / 2018 Teufelskanzel

7,53km / 100Höhen / 1:38Std. Zeit in Bewegung

Die erste Tour des Jahres, und die hatte es gleich in sich.

Nein nicht an Kilometern, sondern an Highlights. Es war nicht das erste mal das ich die Klusberge in Halberstadt besuchte. Vor fast genau einem Jahr war ich schon einmal hier. Damals wurde hier mit der Harzer Wandernadel & Friends der 30 Geburtstag von Stefan Herfurth gefeiert. Einer Ikone des wanderns in dieser Region rund um Halberstadt. Diesmal aber wollte ich diese Gegend mal allein erforschen. Ok, nicht ganz. Denn begleitet wurde ich an diesem schönen Sonntag bei ca. -1° Grad und Sonnenschein schon, und zwar diesmal von meiner Frau.  Der Entschluss wurde spontan gefasst und so auch nicht groß geplant ging es unterhalb des Jagdschlossen an den Spiegelsbergen los in Richtung der Pfennighöhle und von dieser weiter aus in die Klusberge. Dort war unser erster Anlaufpunkt das Fliegerdenkmal des Reisenflugzeuges R14. Von dort aus  ging es nun weiter zum Fünffingerfelsen den man gut besteigen kann und der einen tollen Blick auf den Klusfelsen und die Teufelskanzel bietet. Nach dem Fünffingerfelsen ging es rüber zum Klusfelsen. dem wohl größtem Highlight der Tour. Diese beindruckende Sandsteinformation bildet das Herz der Klusberge beindruckt mit ihren Höhlen und Spalten die schon seit Jahrhunderten dort verweilen und wohl einst von Germanen als Kultstätte erschaffen wurden. Auch wenn heute einige Bereich durch Stahlgitter aus sicherheitgründen abgesperrt sind ist der Besuch andiesem Ort ein absolutes muss. Nun lag uns der Aufstieg zur Teufelskanzel bevor der nach einem kurzem aber steilen Anstieg schnell geschafft war, wir passierten noch vorher den Rastplatz "Schöne Sicht" bevor wir dann auf der der Teufelskanzel den wohl wirklich schönsten Blick auf den Klusfelsen und rüber zum Fünffingerfelsen hatten. Ein Ort zum verweilen ist diese Teufelskanzel, nur bei  -1° Grad nicht grade lange ;-)

Also ging es für uns weiter vorbei an der Schäferhöhle und dem Felsenkeller über die Klussiedlung rüber in die Spiegelsberge, wo wir noch an der Belverde auf der Heinrichshöhe vorbeikamen und diese noch genau begutachteten inklusive Schleichweg ins Obergeschoss. Auch wenn der Start ins Jahr 2019 nicht grade mit einer langen Tour geprägt war, war dies dennoch sehr sehr interessant und es ganb viel zu entdecken. aslo nehm euch Zeit für diese und auch für andere Touren. Den es ist kein Wettlauf sondern immerwieder eine Entdeckungreise in der die Zeit in der Natur zählt. Könnte mein Spruch für 2019 werden ;-).

 

Schöne Grüße Euer NordHarzTeufel

 


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