Wolfshagen im Harz

26.02.2019

HWN 109 Heimberg

12,4km / 200Höhen / 2:26Std.Zeit in Bewegung

 

Region: Oberharz / Naturpark Nordharz
Ort: Wolfshagen
Schwierigkeit: Stufe 2-3 von 5
Datum: 26.02.2019

HWN 109 Heimberg

12,4km / 200Höhen / 2:26Std.Zeit in Bewegung

Eine kleine Runde sollte es werden um mal wieder ein wenig rauszukommen. Also wurde schnell was in der nähe geplant und ein kurze Anfahrzeit genutzt. Gestartet bin ich an diesem schönen Montag am Ortsrand von Wolfhagen, dort wo man sein Auto waschen kann😁. Es ging über den Wolfshagener Hüttenweg zur Hütte am Alexanderplatz und dann vorbei am ehemaligem Diabas Werk einen kleinen Lost Place bevor es über eine kahlgeschlagene Fläche und umgepflügte Wege zur Granehütte ging. Hier oben auf dem Todsberg hatte die Rodung dann doch einen Vorteil, es bat sich ein wunderschöner Fernblick in die weiten des nördlichen Harzvorlandes (vielleicht mal ein Ort für einen schönen Rastplatz). Danach ging es über einen versteckten Pfad zum Granestein einer kleinen Klippe zum besteigen und schöner Aussicht. Hier auf dem höchsten Punkt der Tour machte ich dann erst einmal meine verdiente Pause. Nach der Pause ging es ein kleines Stück durch Unterholz dann auf eine Anhöhe von der man aus auf den Granestausee und die Talsperre schauen kann. Der schönste Blick auf den Stausee bot sich mir aber auf einer Sitzmöglichkeit direkt am See auf dem Wanderweg zurück in Richtung Wolfshagen. Mein Weg führte weiter vorbei an der Astfelder Hütte und kurz danach auch wieder weg vom Stausee hoch zur Mispliet Hütte am Grenzweg. Nun saß mir langsam die Zeit im Nacken. Denn am Frühen Nachmittag stand da noch ein Termin an. Also ein kurzer Blick auf die Karte und ja genau so war es, die Falsche Entscheidung getroffen. Manchmal nimmt man Wege die muss man nicht verstehen, aber gut es war halt so. Die Spur der Steine am Diabas Steinbruch Wolfshagen der 101 Jahre in Betrieb war wollte ich mir aber trotzdem nicht nehmen lassen. Also ging es im angezogem Tempo zum Panoramablick Wolfhagen, dem neuen Rastplatz am Hainberg und zur Stempelstelle 109 der Harzer Wandernadel. Ein toller Weg ist es "Die Spur der Steine" des Hauptaugenmerk der alte Steinbruch auf sich zieht.

Also ich kann nur sagen Wolfshagen hat mich wieer nicht enttäuscht und ist immer eine Tour wert.

Weiter Toure und Bilder findet ihr bei …….

Nordharzteufel.de

der Seite für deine HarzTour 😉

Bis demnächst euer NordHarzTeufel


Torfhaus / Altenau

05.02.2019

HWN 133 Förster-Ludewig-Platz, HWN 134 Gustav-Baumann-Weg,

HWN 135 Wolfswarte & HWN 148 Kleine Oker

14,2km / 330Höhen / 3:20Std.Zeit in Bewegung

Es war wohl der letzte Tag im Oberharz bevor am Mittwoch das Tauwetter einsetzte, also musste dieser unbedingt genutzt werden. Die Vorhersagen waren zwar nicht grade vielversprechend, aber das sollte mich nicht abhalten. Vor allem wollte ich sie endlich testen, meine neue Kamera. Es ist eine FZ 2000 von Linux, zwar hatte ich jetzt kein Top Fotowetter, aber auch das muss sie können dachte ich so für mich. Also ging es los von einem Parkplatz an der Verbindungsstraße (Steile Wand Straße) zwischen dem Torfhaus und Altenau. Der erste anlaufpunkt war für mich die Wolfswarte. Ich folgte dem Weg hinauf zum Torfhaus, dem so genanntem Steile Wand Trail und dann hinauf dem Wolfswarter Fußweg, auch wenn dieser nichts mit einem Fußweg gemeinsam hat, nur das man ihn zu Fuß geht😁. Zur Wolfswarte ging es dann von gut 800m hinauf auf 916m und diese waren ungeschützt und das bekam ich auch zu spüren. Es war diesig, ein kalter rauer Wind kam mir entgegen und kleine Eiskristalle trafen mich im Gesicht. Ein wenig wie in der Arktis dachte ich so für mich und genoss die Zeit auf dem Gipfel. So unwirklich, so lebensarm, so allein und doch so schön in einem, ein Erlebnis das hängen bleibt. Nach dem Abstieg schaute ich noch kurz zur Altenauer Hütte unterhalb der Wolfswarte und zog dann über den Oberen Bruchbergweg vorbei an der Wilde Sau Schutzhütte hin zum Okerstein, der Okerstein liegt in einem alpinen Bereich der nicht ganz so einfach zu begehen ist. Dennoch ist diese leicht versteckte Steinskulptur sehr sehenswert und erinnert mich immer aus dem richtigem Blickwinkel an den Phönix aus der Asche. Da in diesem Bereich in den letzten Tagen und Wochen wohl kaum jemand unterwegs zu war ging es für mich durch Teils Knie hohe Schneemassen, dies kostete zwar ein wenig Kraft aber war es mir wert. Vom Okerstein ging es dann auf den Gustav-Baumann-weg der mich dann zum Dammgraben führte dem ich dann weiter folgte bis zur kleinen Oker wo ich erst einmal ein kleine Essenspause bei einem schönen Heißen Tee einlegte. Nach der kleinem Pause ging es weiter am Dammgraben entlang vorbei an Wagners Winkel zum Förster-Ludewig-Platz, der letzten Stempelstelle des Tages. Etwas weiter am Kellwasser Wasserlauf II verließ ich dann den Dammgraben und ging über den Wellnerweg wieder auf den Steile Wand Trail dem ich bis zu meinem Ausgangspunkt folgte. Es war einen absolut tolle Tour und bei dem Wetter auch ein hammer Erlebnis.


Halberstadt

20.01.2019

Klusberge

HWN Wandernder Stempelkasten Station 05 / 2018 Teufelskanzel

7,53km / 100Höhen / 1:38Std. Zeit in Bewegung

Die erste Tour des Jahres, und die hatte es gleich in sich.

Nein nicht an Kilometern, sondern an Highlights. Es war nicht das erste mal das ich die Klusberge in Halberstadt besuchte. Vor fast genau einem Jahr war ich schon einmal hier. Damals wurde hier mit der Harzer Wandernadel & Friends der 30 Geburtstag von Stefan Herfurth gefeiert. Einer Ikone des wanderns in dieser Region rund um Halberstadt. Diesmal aber wollte ich diese Gegend mal allein erforschen. Ok, nicht ganz. Denn begleitet wurde ich an diesem schönen Sonntag bei ca. -1° Grad und Sonnenschein schon, und zwar diesmal von meiner Frau.  Der Entschluss wurde spontan gefasst und so auch nicht groß geplant ging es unterhalb des Jagdschlossen an den Spiegelsbergen los in Richtung der Pfennighöhle und von dieser weiter aus in die Klusberge. Dort war unser erster Anlaufpunkt das Fliegerdenkmal des Reisenflugzeuges R14. Von dort aus  ging es nun weiter zum Fünffingerfelsen den man gut besteigen kann und der einen tollen Blick auf den Klusfelsen und die Teufelskanzel bietet. Nach dem Fünffingerfelsen ging es rüber zum Klusfelsen. dem wohl größtem Highlight der Tour. Diese beindruckende Sandsteinformation bildet das Herz der Klusberge beindruckt mit ihren Höhlen und Spalten die schon seit Jahrhunderten dort verweilen und wohl einst von Germanen als Kultstätte erschaffen wurden. Auch wenn heute einige Bereich durch Stahlgitter aus sicherheitgründen abgesperrt sind ist der Besuch andiesem Ort ein absolutes muss. Nun lag uns der Aufstieg zur Teufelskanzel bevor der nach einem kurzem aber steilen Anstieg schnell geschafft war, wir passierten noch vorher den Rastplatz "Schöne Sicht" bevor wir dann auf der der Teufelskanzel den wohl wirklich schönsten Blick auf den Klusfelsen und rüber zum Fünffingerfelsen hatten. Ein Ort zum verweilen ist diese Teufelskanzel, nur bei  -1° Grad nicht grade lange ;-)

Also ging es für uns weiter vorbei an der Schäferhöhle und dem Felsenkeller über die Klussiedlung rüber in die Spiegelsberge, wo wir noch an der Belverde auf der Heinrichshöhe vorbeikamen und diese noch genau begutachteten inklusive Schleichweg ins Obergeschoss. Auch wenn der Start ins Jahr 2019 nicht grade mit einer langen Tour geprägt war, war dies dennoch sehr sehr interessant und es ganb viel zu entdecken. aslo nehm euch Zeit für diese und auch für andere Touren. Den es ist kein Wettlauf sondern immerwieder eine Entdeckungreise in der die Zeit in der Natur zählt. Könnte mein Spruch für 2019 werden ;-).

 

Schöne Grüße Euer NordHarzTeufel

 


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