**Harzer Runde - Die Herausforderung**

22 Etappen

555 km

Ein Harz



Die Harzer Runde

Etappe 1 

Goslar – Bad Harzburg

Der Startpunkt der Etappe von Goslar nach Bad Harzburg befindet sich in mitten des UNESCO Weltkulturerbe Rammelsberg. Hier direkt von der Stempelstelle HWN 91 geht es erst zum Herzberger Teich, der im Jahr 1561 künstlich angelegte Teich diente der Grubenentwässerung am Rammelsberg. Weiter geht es von hier aus über einen kleinen Pfad zum Maltermeister Turm wo sich auch der Winkler Wetterschacht befindet. Ab hier geht es dann weiter über den „Alter Windenweg“ den Harzklub – Weg 23A. Ein schöner Pfad durch die Natur am Rammelsberg den man folgt bis einen die großen Wiesen mit einem schönen Blick auf Goslar begrüßen. Ein schöner Ort um kurz zu verweilen, bevor der Weg weiter führt über den Harzklub – Weg 6G, dem nur ein Stück ca. 200 Meter gefolgt wird um einen Pfad zu nutzen der uns zwar wieder zurück bringt auf den Harzklub – Weg aber ein schöneres Weggefühl vermittelt. An der Schützenallee angekommen vereinen sich gleich 3 Wanderwege, der Harzklub – Weg 6G & 50A und der Kaiserweg. Es geht ein Stück des Weges entlang an einer alten Fabrikruine vorbei bis ein Wegweiser uns auf das Waldarbeiter Denkmal aufmerksam macht. Dieser Beschilderung folgt man dann bis an die Glemke, an der sich der Gedenkstein in schöner Umgebung im kleinen Wäldchen mit einer Bank befindet. Danach geht es wieder auf den Harzklub – Weg 6G ins Ammental wo sich die Schutzhütte im Ammental befindet ( siehe Bild o.links ). Von hier aus hat man einen tollen Blick auf den Sudmerberg und über den Bollrich in Richtung Oker. Weiter auf den besagten Harzklub – Weg macht der Weg am Amentalsbach einen Abstecher zum Fischteich mit Rastplatz im Ammenbachtal, von dort aus folgt man kurz den Pfad Richtung Oberoker und schließt sich dann wieder den Harzklub – Weg 6G an diesem jetzt bis ins Okertal gefolgt wird.unterwegs bekommen wir nochmal einen tollen Blick auf ganz Oker und kommen vorbei an der Halleschen Höhe wo sich auch einen Schutzhütte befindet. Angekommen am Okerwaldhaus befindet man sich nun am Einstig ins schöne Oketal. Von hier aus geht es erst einmal über den Harzklub – Weg 6F entlang der Oker Talaufwärts zur Adlerklippe, einer faszinierenden Felsformation mit tollen Aussichtspunkt und schöner Aussicht ins forder Okertal. Weiter führt der Weg dann vorbei an der Marienwand und dem Ausgleichsbecken der Okertalsperre hin zur romantischenVerlobungsinsel in der Oker „wo sich einst ein Junges Paar die Liebe schwor“, der Nummer 116 der Harzer Wandernadel. Hier lohnt es sich eine Pause auf der anligenden Rastmöglichkeit einzulegen oder einfach auf den großen Felsen dem klang des Wassers zu lauschen und Kräfte für den kommenden Aufstieg zu sammeln. Denn weiter des Weges kommt man zu nächst zum Wasserfall Romkerhalle, an dem man auch ein das Ghs. Romkerhalle findet. Vom Wasserfall geht es nun einen steilen stieg bergauf auf den Harzklub – Weg 6J & 6K zum Einlauf des Wasserfalls und von dort weiter über den Schöppenstedter Weg bis zur Kreuzung Bergmannscher Weg. Hier führt direkt zwischen den beiden Hauptwegen ein schmaler Pfad zu einem tollen Kammweg der uns den Aufstieg zur Feigenbaumklippe über den Harzklub – Weg 23B ein wenig erleichtert und verschönert. Vor der Feigenbaumklippe trifft man noch auf die Mooswand, diese kann auch begangen werden, was allerdings ein wenig übung bedarf und nur bei trockenem Felsen geschehen sollte. Von der Feigenbaumklippe der wohl höchsten begehbaren Klippe im Okertal hat man dann eine sensationelle Aussicht auf das Okertal und die anliegenden Klippen. Nach dem man hier die Aussicht genossen hat geht es weiter über den genannten Harzklub – Weg 23B vorbei an faszinierenden Steinformationen wie der Mausefalle, der Hexenküche, raus auf den Aussichtspunkt Nonne & Mönch und weiter auf die Kästeklippe ( siehe Bild u.rechts ) die eine weitere Spektakuläre Aussicht bietet. Von hier aus trifft man dann auf die Kästestraße an deren Ecke sich der Stempel HWN 118 Kästehaus befindet. Der Kästestraße folgt man dann ein Stück ca. 200 Meter bis zum Abzweig Treppenstein, der teils steile Pfad führt uns zum Bergmannschweg und der HWN 117 Treppenstein, der auch bestiegen werden kann und mit einer schönen Aussicht glänzt. Auf den Bergmannschen Weg dem Harzklub – Weg 6L geht es dann auch weiter bis zur Schutzhütte am Ziegenrücken die zu einer gemütlichen Rast mit toller Aussicht einlädt. Von dort aus folgt man dem Weg noch ein Stück weiter bis zum Abzweig Dachsweg dem man bis zum Ende weiter geht und am dortigen Abzweig in Richtung Südost verlässt um über den Steinbrecher Weg zum Rosendreieck zu gelangen. Von dort aus folgt man der Goldbergstraße die am nächsten Abzweig mit einer schönen Schutzhütte und Rastmöglichkeit versehen ist. Von hier aus teilt sich die Goldbergstraße wobei hier die Führung in Richtung Süden weiter begangen wird wo man als nächstes auf den Stiefmutterplatz und die Kästestraße trifft. Der Kästestraße Harzklub – Weg 23B folgen wir nun bis hin zur Schutzhütte „Alt Schlewecke“. Von hier aus führt ein kleiner Pfad zum Börnerbach am Quarzbruchweg.

Am Quarzbruchweg angekommen folgen wir diesem kurz ein wenig Talabwärts und biegen dann rechter Hand ab zum Harzklub – Weg 50C, dem Elfensteinweg. Hier nehmen wir dann den nächsten Abzweig der uns direkt zum Elfenstein der HWN 120 ( siehe Bild rechts ) führt. Der Elfenstein kann begangen werden und bietet einen schöne Sicht ins nördliche Harzvorland. Von hier aus geht es nun weiter nach Bad Harzburg, erst noch ein Stück auf den Elfensteinweg am Harzburger Fenster und dann über den Verbindungsstieg wieder auf den Quarzbruchweg der dann zur Waldstraße führt die am Rande der Ortschaft Bad Harzburg verläuft und den Weg weiter vorgibt, ein kleines Stück läuft neben der Waldstraße noch ein Parallelweg am fuße des Papanberg bis hin zur Papenbergstraße über diese man dann in den Ort Bad Harzburg gelangt. Über die Straßen „Am Kurpark“ und „Am Schwimmbad“ gelangt man dann in den Kurpark wo diese Etappe der Harzer Runde am HarzWaldHaus des Nationalpark Harz endet.

 

 

Etappendaten

 

Goslar „UNESCO Weltkulturerbe Rammelsberg“ nach Bad Harzburg „HarzWaldHaus im Kurpark“

 

27,5 km / 570 Höhen

 

 

Stempelstellen

 

HWN 091 Weltkulturerbe Rammelsberg

HWN 116 Verlobungsinsel in der Oker

HWN 118 Kästehaus

HWN 117 Treppenstein

HWN 120 Elfenstein

 

Info ÖPNV: Bus Linie 810 / Nordhäuser Str., Bad Harzburg nach Goslar Hbf., weiter Goslar Hbf. mit Bus Linie 803 nach Rammelsberg.

 

 


Etappe 2

Bad Harzburg - Ilsenburg

 

Die Etappe im Nationalpark Harz könnte man diesen Bereich der Harzer Runde von Bad Harzburg nach Ilsenburg auch nennen, denn auf keiner weiten Etappe der Harzer Runde verbringt man so viele Kilometer im Nationalpark. Gestartet wird diese Etappe am HarzWaldHaus im Kurpark Bad Harzburg. Über die Brücke an der Seilbahn geht es dann über die Bundesstraße B4 zum Burgberg, über den Wanderweg S1 und S0 geht es erst um den genannten Burgberg herum zum Kriegsgräberdenkmal Bad Harzburg und von diesem über den westlichen oberen Stieg im Krodotal zum kleinen Burgberg. Auf dem „Kleinen Burgberg“ befinden sich die Reste der so genannten Kleinen Harzburg und ein schöner Aussichtspunkt von den man auf Bad Harzburg und die auf den großen Burgberg liegende Canossa - Säule blicken kann. Ein im Vergleich zum großen Burgbergruhigeres Plätzchen. Vom kleinen Burgberg geht es dann über einen Stieg zum schon benannten „Großen Burgberg“ der HWN 121 Aussichtsreich ( siehe Bild rechts ). Auf dem Plateau des 485 Meter hohen Burgbergs befindet sich die Ruine der Harzburg, erbaut 1065 bis 1068 und die Canossa – Säule die dort 1877 zu Ehren des Reichskanzlers Otto von Bismarck aufgestellt wurde. Weiter des Weges geht es dann von der Ruine der Harzburg über den Kaiserweg zum Antoniusplatz, hier beginnt der thematische Besinnungsweg und der Kaiserweg wird wieder verlassen um über den rechten Stieg des Besinnungsweges den Aufstieg zum Gipfel des schönen Sachsenberges zu nehmen. Auch hier oben auf diesen Berg lädt ein schöner Ruheplatz zur Rast ein. Vom Gipfel des Sachsenberges geht es dann auf den oberen Sachsenbergweg und von dort weiter zur Säperstelle, an der sich die „Bernhard Everling Hütte“ und die „Sachsenquelle“ mit einem Rastplatz befindet. Von dort aus geht es dann über den Harzklub – Weg 20E zur Schutzhütte Kreuz – Uhlenklippe, dem „Kreuz des deutschen Ostens“der HWN 122 ( siehe Bild links ). Das 1950 errichtet Kreuz durch den Zentralverband vertriebener Deutscher viel 1998 einem Orkan zum Opfer und wurde im Jahr 2000 nach überwältigenden Spenden aus der Bevölkerung wieder aufgebaut. Ein schöner Ort der an die verlorene Ostgebiete und dessen Menschen erinnert und heute zu einem Wahrzeichen Bad Harzburgs geworden ist. Weiter geht es danach noch ein Stück auf Harzklub Weg 20E bevor es am Abzweig Firstweg auf den Harzklub – Weg 20F weiter zur HWN 170 Rabenklippe geht. Hier an der Rabeklippe befindet sich das Luchsgehege mit Aussichtsplattform, ein schönes Gasthaus und eine tolle Klippe mit schöner Sicht auf Brocken und Oberharz. Es geht weiter auf dem Firstweg, der inzwischen zum Harzklub – Weg 20A geworden ist und nach der Köte an der „Tiefen Kohlenstelle“ und dem „Echoplatz“ zum Kaiserweg und bis zum Molkenhaus der HWN 169 der Harzklub – Weg 19C ist. Das Molkenhaus selbst lädt mit Rastplatz und Gasthaus zu einer schönen Rast ein. Vom Molkenhaus geht es dann weiter über den Kaiserweg zur Muxklippe, diese Klippe nahe der einstigen Grenze erinnert mit einem großen Kreuz an die im 1sten Weltkrieg gefallen Braunschweiger Staatsforstbeamten. Weiter folgt man dann den Kaiserweg bis zur Luisenbank, einer Schutzhütte mit Busanbindung. Von hier aus geht es zur Staumauer der Eckertalsperre die durch Rodung schon aus der Ferne zu erspähen ist. Die 1943 in Betrieb genommene Talsperre ist ein Historisches Denkmal für die Trennung Deutschlands. Hier verlief die innerdeutsche Grenze mitten durch Stauraum und Staumauer. Die alte DDR Grenzsäule ist bis heute erhalten geblieben, auf der östliche Seite der Staumauer findet man nach dem Überqueren den Stempelkasten HWN 1 der Harzer Wandernadel ( Siehe Bild Seite 2 o. rechts ).

Man befinden sich nun auf dem Harzklub – Weg 11C, den wir ca. 400 Meter nach dem Stempel in Richtung Wegkreuzung Spinne verlassen und uns somit auch von der Eckertalsperre trennen. Es geht von dort an weiter über den Dielenweg der uns nochmal zur Rabenklippe auf der anderen Talseite einen Blick in den einstiegen Westen werfen lässt zum Kruzifix, der HWN 3, einem Wegkreuz mit Schutzhütte. Vom Kruzifix aus bleibt man nun auf dem Weg am Großen Gierskopf in Richtung Wegkreuz Ernstburg, wo sich etwas versteckt auch eine Schutzhütte befindet. Vom Wegkreuz Ernstburg geht es dann weiter über den westlichen Weg des Abzweiges über den Maitzenkopf zur HWN 4 Taubenklippe. Die Felsformation mit Schutzhütte nahe Ilsenburg bietet nach einem kleinen Aufstieg einen schönen Blick über das Eckertal und rüber zur Rabenklippe. Von der Taubenklippe geht es oberhalb des Großen Zwißeltal zum Mittelbergweg und am Abzweig Fingerweg über einen gegenüberliegende Pfad der etwas Versteckt ist zum Wolfshäuweg und von dort zum Westerberg an dem sich die Westerklippe befindet von der man einen wunderschönen Ausblick ins Ilsetal und den Brocken hat ( siehe Bild links ). Von der Westerklippe geht es nun weiter zum Froschfelsen der HWN 5, die reisen Granitsteine erinnern an einen Frosch und sind ein Naturdenkmal. Weiter über den Meineberg hin zum Borkenkäferpfad nährt man sich nun auch dem Ziel Ilsenburg. Kurz vor dem Grünerruhplatz mit Schutzhütte führt hier ein Pfad, der Borkenkäferpfad hinunter ins Tal der Ilse wo diese Etappe am Kurpark Ilsenburg ihr Ende findet.

 

 

Etappendaten

 

Bad Harzburg „HarzWaldHaus im Kurpark“ nach Ilsenburg „Kurpark“

27,8 km / 360 Höhen

 

HWN 121 Aussichtreich Burgberg

HWN 122 Kreuz des deutschen Ostens

HWN 170 Rabenklippe

HWN 169 Molkenhaus

HWN 001 Eckertalsperre

HWN 003 Am Kruzifix

HWN 004 Taubenklippe

HWN 005 Froschfelsen

 

Info ÖPNV: - Bus Linie 270 / Ilsenburg Hbf. nach Bad Harzburg Hbf.

- RE 21 Ilsenburg nach Vienenburg, weiter Bus Linie 821 Nordhäuser Str. Bad Harzburg

 

 



Hier folgen demnächst 

Alle 22 Etappen der 

Harzer Runde

Ausführlich mit Wegebeschreibung, Bild und Infomaterial.

Komm auch du in den Harz und stell dich der Herausforderung !