Harztouren 2021 - Das, alles wird gut Jahr

Die Natur lebt auch in uns, warum trauen wir uns dann nicht auf Veränderungen positiv einzugehen?
Die Veränderung ist des Menschen größter Feind, da er sie nicht einzuschätzen weiß. Dennoch ist er stets von ihr fasziniert und beneidet die Menschen die sich getraut haben. Die Natur scheut keine Veränderungen, sie lebt davon.

Langenstein

02.05.2021

14,8 km / 320 Höhen / 3:28 Std. Zeit in Bewegung

HWN "Im Schatten der Hexen"

Höhlenwohnung Langenstein, Gläserner Mönch, Fuchsklippe & Krähenhüttenfelsen

Gestartet sind wir auf dieser Tour in Langenstein an der Dorfstraße. Wir waren in diesem Fall ein guter Freund, der sich diese Tour zum Geburtstag gewünscht hat und unsere Frauen, so wie unsere Hundedamen. Zuerst ging es hinauf am Ortsrand auf die Ruine Altenburg, einem Sandsteinmassiv mit Höhlen was einst eine Burg gewesen sein soll. Hier befindet sich auch die erste Höhlenwohnung der Tour und es ist wohl auch die mit der besten Aussicht. Da dieser Weg eine Sackgasse ist mussten wir hier umdrehen und gingen dem Wegweiser nach über den Arschkerbenstieg zum Grabstätte Siemesstein, oberhalb der dortigen Kirschbaumwiese machten wir auf den dort stehenden Bänken dann erst einmal ein kleine Frühstückspause um für den weiteren Verlauf gestärkt zu sein und außerdem musste ja noch auf den Geburtstag angestoßen werden. Von hier aus hat man einen Blick zum Brocken und auf die Harzausläufer. Über den Hoppelberger Kammweg ging es dann weiter bis auf den Gipfel es Hoppelberges. Gerade das letzte Stück hatte dabei einen sehr steilen Anstieg der uns doch etwas ins pusten brachte, das wurde der der Arschkerbenstieg zum Begriff. Dafür belohnte der Gipfel um so mehr, eine tolle Klippe mit toller Aussicht nach Halberstadt und einen kleinen alten Bauwerk begeisterten uns. weiter des Pfades über den Hoppelberg kommt man dann zur Waldhalle, einem Wegekreuz, ab hier folgten wir dem Weg ein Stück in Richtung Norden zum KZ Langenstein-Zwieberge. Im KZ selbst folgten wir den vorgegebenen Wegen vorbei an den alten Waschhallen, hin zur Todeskiefer hin zum Mahnmal. Es sind immer wieder Ort die einen Nachdenklich machen und auch zum nachdenken anregen. Mit Andacht das Gelände des KZ durchschritten ging es nun weiter zu den Thekenbergen, vor den Thekenbergen nahmen wir den Weg in Richtung Osten bis kurz vor die Steile Wand Klippe, und ab dort ging es über einen Pfad hinauf auf den Krähenhüttenfelsen, der Felsen wurde natürlich bestiegen und oben auf ihm fanden wir Mystische Hexenzeichen, waren wir jetzt im Schatten er Hexen angekommen? Vieles deutete darauf hin, den hier stand der erste Stempelkasten der Stempelreihe im Schatten der Hexen und die Umgebung lädt ein die Fantasie dort ein wenig schweifen zu lassen. Vom Krähenhüttenfelsen ging es weiter zur Fuchsklippe, auch heir steht ein Stempelkasten in rot, die Klippe ist mit einer Bank versehen und super schön mit toller Aussicht, die Thekenberge begeisterten uns. Von der Fuchsklippe ging es weiter zur Kalten Warte und dann weiter zum Gläsernen Mönch. der Gläserne Mönch ist eine Felsklippe aus Sandstein und mit seiner größe sehr gut und weit sichtbar. Man kann die Klippe über einen Aufstieg begehen und hat eine tolle Fernsicht. Der Sage nach sollen an dieser Stelle ein Mönch und eine Nonne ihr Keuschheitsgebot gebrochen haben worauf sie zur Strafe in Stein verwandelt wurden. Vom Mönch ging es nun hinab zum alten Gasthaus am Mönch das heute leider nur noch eine Ruine ist, von dort führt dann der Weg alter Kaiser des Mittelalters im Harz wieder zurück nach Langenstein wo wir im Ort über die Quedlinburger Straße, die Osterbergstraße hin zu den Höhlenwohnungen am Schäferberg gingen, die Höhle werden liebevoll erhalten und geben einen Einblick in die damalige Zeit. Die Höhlenwohnungen entstanden nach der Aufgabe der am Anfang erwähnten Altenburg zwischen 1787 und 1858, die Gebäude wurden aus der Not heraus erschaffen weil Wohnraum fehlte. Weiter ging es von dort aus noch über den oberen Weg am Schäferberg zum Rathaus und durch die Dorfstraße vorbei am Glockenturm zurück zum Startpunkt. Eine Tour die an Highlight und Abwechslung nur schwer zu überbieten ist, aber man braucht auch ein wenig Kondition und vor allem Trittsicherheit. 


Nordhausen

27.04.2021

17,2 km / 340 Höhen / 3:29 Std. Zeit in Bewegung

HWN Wandernder Stempelkasten 01/2021 Flehmüllers Eiche,

HWN Sonderstempel Park Hohenrode & HWN Ghost 099 Komödienplatz 27.04.2021 Nordhausen (Harz)

Gestartet bin ich bei dieser Tour und wunderschönem Wetter am Gondelteich im nördlichen Nordhausen. Begleitet wurde ich wieder von meiner kleinen französischen Dame Ruby. Vom Gondelteich ging es ein Stück durch den Stadtpark und von dort in den gegenüberliegenden Park Hohenrode wo sich zur Zeit ein Sonderstempel der Harzer Wandernadel befindet. Der park Hohenrode ist die größte historische Parkanlage in Nordhausen. 10 Hektar Park mit Villa, Nebengebäude und Pavillon bilden ein herausragendes künstlerisches Zeugnis des 19. Jahrhunderts. Von der Villa nahm ich den Weg zum Turm auf der kleinen Anhöhe und ging von dort weiter in Richtung Gumpebachtal. Nach der Querung des Tals ging es hinauf auf den Kuhberg und von dort weiter über den ausgezeichneten Wanderweg in schöner ländlicher Natur mit Blick auf Nordhausen, hier befindet man sich auf den Hauptwanderweg Eisenach - Wernigerode ( blaues Andreaskreuz ). Diesen Weg ging ich bis kurz vor den Krimderöder Bach am Danielskopf. Von hier führt ein ausgeschilderter Pfad zur Antiquar Fischer Eiche einem Naturdenkmal mit Rastplatz. An der Eiche vorbei führt ein kleiner Pfad durch den Wald hinab nach Krimderode. In Krimderode angekommen nahm ich den langen Aufstieg über den Hoppegarten auf den Südharzer Dampflokstieg und war damit an der Flehmüllers Eiche wo sich zur Zeit er Wandernde Stempelkasten befindet. Hier war Zeit für ein kleine Pause und ein Frühstück, das sich Ruby und ich natürlich voll verdient hatten. Ab hier folgten wir dann dem Karstwanderweg der zum Teil hier auch parallel als Südharzer Dampflokstieg läuft ein Stück entlang der Zorge bis hin zur Einfahrt des KZ Aussenlagers Mittelbau Dora. In diese ging es aber erst später. Am Eisenbahnwagon der den Eingang markiert ging es für mich nochmal bergauf entlang des Tagebaues oberhalb der alten Fahrstollen zur ehemaligen Stempelstelle Komödienplatz und vom Komödienplatz zurück auf den Karstwanderweg der mich dann zum Hintereingeng des KZ brachte wo ich den Karstwanderweg wieder verließ und auf das KZ Gelände kam. Es ist immer wieder ein ungewohntes Gefühl wenn man solch geschichtsträchtigen Ort betritt und die Geschichten der Menschen ließt die dort einst und unmenschliche Zuständen gehalten wurden. Schade war nur das man den Innenkern der Anlage mit einem Hund nicht betreten darf wodurch mit das ein oder andere Bild verborgen blieb. Dennoch war es ein interessanter Einblick den man mal sehen sollte. Über die Wege des KZ Mittelbau Dora kam ich dann zur Salza einer interessanten fluss Teich Kombination mit tollen Wasserpflanzen die grün durch die Wasseroberfläche schimmern. Der Salza folgte ich bis in die Kleingartenkolonie und ging dann durch das Schurzfell auf den Kaiserweg und Südharzer Dampflokstieg der mich wieder zurück zum Startpunkt brachte. 


Straßberg

19.04.2021

13,9 km / 190 Höhen / 2:40 Std. Zeit in Bewegung

HWN 173 Waldwiese Hirschbüchenkopf & HWN 175 Schaubergwerk Glasebach

+

HWN Ghost 173 Gaststätte Hirschbüchenkopf, HWN Ghost 174 Kuxtal &

HWN Ghost 175 Schabergwerk Glasebach Alt  

Auf dem Weg zu den letzten Stempeln zum 2ten Harzer Wanderkaiser ging es für mich nochmal nach Straßberg, hier fehlte mir noch die HWN173. Natürlich wurde aber daraus wieder ein schöner Rundwanderweg mit mehreren Stempelstationen und tollen Highlights. Gestartet vom Schaubergwerg Glasebach ging es über den historischen Bergbau Rundweg und Harzklub Weg 60F zum alten Kalkbrennofen und von dort zum alten Stolleneingang an dem sich auch der Stempelkasten befindet. An der Wegekreuzung Kuhzahl angekommen ging ich diesen Weg in Richtung Norden und damit ins Selketal. And er Selke angekommen geht es ein kleines Stück über eine schmale aber auch idyllische Landstraße bis in Kuxtal wo ich den Fürstenweg und damit auch das erste mal den Selkestieg bei dieser Tour kreuzte. Aus dem Kuxtal hinaus nahm ich Kurs auf den Harzklub Weg 63B Wanderweg Siptenfelde Straßberg an dem man nach einem kurzen Aufstieg eine Schutzhütte an einer großen Waldwiese findet, ein schöner Ort mal kurz zu entspannen. Für mich war aber an diesem Tag noch nicht der Zeitpunkt für eine Pause gekommen. Ungefähr auf der Mitte der langen graden des Wanderweg Siptenfelde Straßberg auf das ich jetzt schaute bog ich dann ab in Richtung Siptenfelder Straße wo sich ein großes altes Industriegebäude befindet. Hier quert man ein Stück die Straße befor es wieder über einen schönen Feldweg zurück auf den Selkestieg geht. Am Selkestieg angekommen folgte ich diesen nun in Richtung Güntersberge bis zum ersten Aufstieg auf den Hirschbuchenkopf. Über diesen Aufstieg erreichte ich dann die Gaststätte am Hirschbüchenkopf die kurz vor der Waldwiese am Hirschbüchenkopf liegt. An der Waldwiese angekommen war es für mich und meine kleine französische Begleitung dann erst einmal Zeit für eine kleine Verschnaufpause und Stärkung. Im herrlichen Sonnenschein genossen wir einige Minuten in der absoluten Stille der Natur und ließen den lieben Gott einfach mal einen guten Mann sein. Doch wer zu lange rastet der rostet also ging es weiter vom Hirschbüchenkopf wieder hinunter an die Selke über den Wanderweg Güntersberge Siptenfelde Harzklub Weg 47E zur Selke Köte. Ich querte die Selke erneut und nahm den Weg parallel zu den Bahnschienen der Selketalbahn bis auf den Finnenweg und Harzklub Weg 60F auf dem ich auch gestartet war. Dies hieß aber noch nicht das ich damit auch schon am Ziel war. Es ist ein schöner Weg der sich heir immer in leicher entfernung zur Selke bis hin nach Straßberg schlängelt. Vorbei an dem neu eingerichteten Försterplatz Straßberg und der Hütte am Finnenweg ging es hinein nach Straßberg, über den Mühlenweg und die Freiheit ging es dann hindurch durch Ortund bis auf den Gelber Punkt Weg zum Bärenloch auf der anderen Ortsseite. Ich war also fast am Ziel, ein kleines Stück noch über den schönen Wiesenweg zum bis hin zum Schaubergweg Glasebach und damit zurück am Startpunkt. Wer glaubt der Harz sein in dieser Region langweilig der sollte gerade in diesen Orten auf die Suche gehen. er wird so einiges zum staunen finden. 


Stapelburg - Eckertal

18.04.2021

7,37 km / 100 Höhen / 1:31 Std. Zeit in Bewegung

HWN Burgen & Schlosser Stapelburg & HWN Sonderstempel Grenzweg Jungborn

Gestartet von der Kirche in Stapelburg ging es mit meinem Bruder und meiner kleinen Nichte los um mal wieder ein paar Stempel zu sammeln. Als erstes wurde da natürlich der Aufstieg zur Burgruine Stapelburg genommen wo sich der erste Stempel des Sonderheftes Burgen und Schlösser befindet. Von der Burgruine Stapelburg die mit Liebe gestaltet und Rastmöglichkeiten versehen ist hat man einen tollen Blick auf den Oberharz und ins Eckertal ins Eckertal wo unserer Weg ja noch hinführen sollte. Von der Burgruine wieder runter nahmen wir den unteren Rundweg zum östlichen Ortsausgng Stapelburgs und gingen dann weiter auf den Zwischenweg "Hinter den Gärten" zur Beckerstraße von der aus wir auf einen Feldweg neben der Landstraße kamen. Diese kreuzten wir bei nächster Gelegenheit um den gegenüberliegenden feldweg den Pfad auf den Grenzweg an der Ecker zu nehmen. Am Grenzweg Grünes Band Deutschland in Wundervoller Natur angekommen folgten wir der Ecker flussaufwärts entlang der Kuranstalt Jungborn bis zum Eckerkrug wo sich eine Schutzhütte befindet an der auch der Sonderstempel Jungborn zu finden ist. Schon ein wenig Absurd wirkt dieser schöne Weg wenn man seine Geschichte bedenkt und die Zeugen der Zeit die noch erhalten sind in Augenschein nimmt. Am Eckerkrug Jungborn wechselten wir dann die Flussseite vom Osten in den Westen und gingen auf den Pfad direkt an der Ecker entlang bis zur alten Bahnbrücke. Über genau diese Brücke querten wir die Ecker erneut und kamen wieder auf die Ostseite und damit zurück auf den Grenzweg. Diesem Weg ging es nun flussabwärts bis zum Ortseingang von Stapelburg wo sich einst der Grenzübergang befand und heute das Denkmal deutsche Einheit zu finden ist. Über die Straße Siedlung ging es dann zum Mühlentor und Bocksplatz in Stapelburg und dann weiter durch die Wasserstraße zurück zum Startpunkt an der Kirche. Es war eine kleine aber schöne Tour in wundervoller Natur mit einem Teil deutscher Geschichte. 


Königskrug

17.04.2021

17,1 km / 410 Höhen / 3:52 Std. Zeit in Bewegung

HWN 012 Achtermannshöhe, HWN 075 Hahnenkleeklippe

&

HWN 148 Naturmythenpfad

An diesen noch recht winterlichen Apriltag starteten wir früh morgens um den großen Trubel aus dem Weg zu gehen von Königskrug aus über den Harzklub-Weg 31J in Richtung Achtermannshöhe. In Schneegriesel und eisigen Wind wurde an der Schutzhütte gestempelt und der Aufstieg der vom Winter noch recht unwegig war auf den Gipfel gemeistert. Es erwartete uns eine tolle Aussicht und die Wolken rissen langsam auf so das der Wurmberg und der Brocken zum Vorscheinen kam. Danach ging es runter vom Gipfel, wir überquerten den Milliardenweg und gingen ein Stück auf dem Harzklub-Weg 35L bis zum Abzweig an der kleinen Bode. Der Weg an der kleinen Bode entlang führte uns dann zum Wegekreuz und Rastplatz Moosbrücke, weiter auf den Triftweg und Bruchweg bis zum Rastplatz am Glashüttenteich wo wir in der immer mehr durchscheinenden Sonne unsere Pause machten. Nach etwas Erholung ging es dann weiter des Weges über das Ulrichswasser in Richtung Grubengraben und von dort über Höhenweg ins Schultal am Rande von Braunlage bis wir auf den Harzer Hexenstieg (Brockenumgehung) kamen. Von dort ging es unter Bundestraße entlang zum Kaiserweg und damit auf den Naturmythenpfad wo wir auf tolle Stationen wie den Sinn des Lebens, den Wunschbaum und weitere kamen. Vom Kaiserweg ging es dann auf den Brunnenbachsweg zum Silberteich an dem sich die nächste Stempelstelle befindet. Wir blieben danach weiter auf den Brunnenbachsweg und nahmen die kurze Verbindung zum Harzklub-Weg 31G und kamen über diesen zu den Hahnenkleeklippen. Hier genossen wir noch einmal die Aussicht bis zum Ravensbergturm bei Bad Sachsa und hinunter ins Odertal, dann ging es an die vor der Klippe liegende Hegemeiere Hartmann Hütte zum Stempeln und über den weiteren Verlauf des Harzklub-Weg zurück nach Oderbrück. Eine tolle Tour mit sehr schönen Highlights. 


Rothesütte - Benneckenstein

03.04.2021

13,9 km 7 220 Höhen / 3:05. Std. Zeit in Bewegung

HWN 047 Oberharzblick am Buchenberg & HWN 050 Walzenhütte

+

HWN Ghost 048 Bocksplatz & HWN Ghost 096 Ghs. Dreiländereck 

Am Ortsrand von Rothesütte startet diese Tour über den Harzklub Weg 48N, dieser führt zuerst zum Bocksplatz und dann entlang der Buchenköpfe zur ersten Stempelstelle der HWN 047 Oberharzblick am Buchenkopf. Von hier aus hat man einen tollen Blick über Benneckenstein hinweg auf en Oberharz und eine schöne Rastmöglichkeit zugleich. Diese Rastmöglichkeit nutzten wir auch dementsprechend um in der wärmenden Sonne ein kleines frühstück einzunehmen. der Harzklub Weg 48N führt von dieser Stempelstelle nun genau weiter zur nächsten, der HWN 050 Walzenhütte, an der es zur Zeit leider wenig einladend aussieht auf Grund der nötigen Baumfällarbeiten. Aber das wird auch wieder. Hier an der Wanzenhütte verlassen wir den Harzklub Weg 48N und nehmen den Weg in Richtung westen zum Rappbodetal. Kurz vor der Rappbode führt der Weg uns nun über die Gleise der HSB zum Moserteich wo man auch nochmal eine schöne Rastmöglichkeit hat. Vorbei am Moserteich kommt man dann auf den Harzklub Weg 48C in Richtung Benneckenstein. Dieser folgten wir bis zur Grauberg Schutzhütte am Bergwiesenlehrpfad. Ab hier ging es durch die Bergwiesen von Benneckenstein zum Waldschlößchen, einem kleinen Ortsteil von Benneckenstein wo sich einen alte Wandbühne befindet und es viel Kleinigkeiten zu entdecken gibt. Auch die Skisprungschanze am Harzhaus befindet sich hier. Leider scheint diese nicht mehr aktiv zu sein so das die Schönheit dieser Anlage etwas leidet aber dennoch fasziniert. Nach dem wir die Umgebung von Waldschlößchen & Harzhaus ausführlich erkundet hatten zogen wir weiter über den Harzklub Weg 36E, die Alte Poststraße (seit 1690) Kurweg Brocken durch schönen grüne Wälder und vorbei an großen Wiesen zurück nach Rothesütte. Eine tolle gut zu gehende Tour mit wirklich viel Abwechslung und tollen Eindrücken. 


Bad Harzburg / Marienteich

02.02.2021

14,1 km / 330 Höhen / 3:25 Std. Zeit in Bewegung

HWN 001 Eckertalsperre & HWN 019 Skidenkmal

 

Regnerisch war es unten im Tal von Bad Harzburg als wir den Ort mit dem Auto durchfuhren. Gestartet sind wir aber dann bei Schneefall vom Parkplatz am Marienteich. Über den Luchsweg ging es erst zum Sonnenstübchen und dann weiter zum Rastplatz und Wegekreuz Basteborn. Hier verließen wir den Luchsweg und gingen weiter in Richtung Grenzweg und Salzstieg. Am Kreuz Grenzweg & Salzstieg angekommen, marschierten wir weiter durch den Schnee in Richtung Osten zum Skidenkmal, der HWN 19. Hier in und an der schönen Schutzhütte an der sich auch ein Gedenkstein des Skiklub Braunschweig für die im ersten Weltkrieg gefallenen Sportfreunde befindet ist immer eine guter Platz für eine Rast. Egal ob bei einem Rundweg um den Eckerstausee oder dem Aufstieg zum Brocken. Nach einer Rast mit warmen Tee und lecker Brötchen ging es nun über den gegenüberliegenden Pfad in Richtung Pionierweg an die Ecker, der wir mit dem Pionierweg Fluss abwärts in Richtung Eckerstausee folgten. Der Pionierweg führt nun direkt bis zur historischen Staumauer der Eckertalsperre. Hier befindet sich der Stempelkasten der HWN auf der östlichen Seite der Staumauer, von der Staumauer hat man einen tollen Blick auf Brocken und Scharfenstein. Von der Eckertalsperre ging es nun weiter zur Luisenbank, einer Schutzhütte mit Brockenblick und Bushaltestelle, ja Richtig gelesen Bushaltestelle. Die kam für uns aber natürlich nicht in Frage. Unsere Tour führte weiter in Richtung Bad Harzburg entlang des Lehnbach zur Radau auf den Harzklub Weg 12B. An der Kur Quelle oder Schwefel Quelle überquerten wir die Radau und kamen auf den Taternbruch im Radautal wo sich auch Wanderparkplätze befinden. Direkt hinter diesen Parkplätzen befindet sich ein alter Stieg, dieser führt von hier aus steil bergauf zum Marienteich wo wir gestartet sind. Jetzt kam also das schwerste Stück des Tages, dieser Steig wurde im Schnee bisher nicht begangen und so stampften wir im teils Kniehohen Schnee mühsam und langsam den Pfad hinauf. Teilweise mussten wir unsere kleine Französische Bulldogge tragen damit sie noch voran kam. Dennoch war es ein wunderschöner Weg der aber auch ein wenig in Vergessenheit geraten schien. Im großen und ganzen eine tolle Tour zum nachgehen.

 

 


Bad Harzburg

23.01.2021

14,1 km / 420 höhen / 3:14 Std. Zeit in Bewegung

HWN 120 Elfenstein + HWN Ghost 120 Schlackeplatz & HWN Ghost 119 Brockenblick Hunesteinbruch 

Im Bleichetal am Rand von Bad Harzburg starteten wir mit dieser Tour das Bleichtal hinauf immer entlang des gleichnamigen Flusses bis zum Schlackeplatz. Angekommen am Schlackplatz geht es nun von dem schönen Pfad auf den besser ausgebauten Oberen Bleicheweg. Vorbei am der Quelle der Bleiche, dem Bleicheborn am Steigerbleek. Von hier aus verließen wir dann die Bleiche über den Kötenweg hin zur Brockenblickhütte wo wir mit Blick auf den Brocken bei 0 Grad eine Pause bei warmen Getränken einlegten. Direkt an der Hütte liegt hier das Diabaswerk Huneberg. Von der Hütte aus ging es dann weiter über den Ringweg in Richtung Nordwest, diesen verließen wir aber nach kurzer Zeit wieder und gingen über einen Verbindungspfad hinüber auf die Romkestraße und von der Romkestraße aus wieder zum Steigerbleek wo wir den schon einmal gegangenen Weg einmal kreuzten. Nun ging es wieder weiter auf den Kötenweg, nur diesem in die andere Richtung und von diesem auf den Schutzhüttenweg von dem aus man nochmal einen schönen Brockenblick hat. es ging entlang des Goldbach wo uns eine Klippe nach einer Waldrodung auffiel. Diese klippe wollte natürlich besucht werden und da sie noch keinen Namen auf der Karte hat tauften wir sie Schlewecken Klippe, das sie nah der Schutzhütte Alt Schlewecke liegt und die Klippe einen Blick hinab ins Tal bietet wo sich der Ort Schlewecke befindet. Nach der Ausgiebigen erkundung ging es weiter auf die Kästestraße wo wir nun auch an der Schutzhütte Alt Schlewecke vorbei kamen und den Goldbach überquerten. Die Kästestraße ging es entlang bis zum Morlbergbplatz und von dort weiter über den Elfensteinweg zum Elfenstein, der HWN 120. Der imposante Granitfelsen kann über in den Fels gehauene Stufen bestiegen werden und bietet einen schönen Blick auf Bad Harzburg und das Harzvorland. Dann ging es hinab ins Tal, vorbei am Harzburger Fenster über den zick zack Weg an den Rand von Bad Harzburg, in die Elfenecke. Hier befindet sich auch der Wildpark von Bad Harzburg und ein Golfplatz. Wir gingen noch durch den Wildpark am Rodenberg und umrundeten den Golfplatz und kamen über den Lärchenweg zum Cafe Winuwuk. Einem gemütlichen und schönem Cafe, das man mal gesehen haben muss. Von dort ging es nun über die Waldstraße wieder ins Tal der Bleiche wo unsere schöne Tour endet. Es war mal wieder wunderschön und sobald das Cafe Winuwuk wieder öffnen darf rate ich jedem bei dieser Tour hier mal einen Stopp einzulegen. 


Altenau - Clausthal Zellerfeld

09.01.2021

11,8 km / 180 Höhen / 2:44 Std. reine Gehzeit

HWN 127 Weppner Hütte am Jägersbleeker Teich & 128 Huttaler Widerwaage 

Gestartet vom Parkplatz am Campingplatz im Polstertal ging es über die alte Bahnstrecke zwischen Altenau und Clausthal-Zellerfeld die bis 1976 in Betreib war und mit tollen Viaduktbrücken begeistert. Es ging die Strecke hinauf durch das Hellertal in Richtung Clausthal - Zellerfeld und kurz vor der Ortsgrenze entlang des alten Werk Tanne zum Fortuner Teich und von dort entlang des alten Dammgrabens zum Jägerbleeker Teich an dem sich die Weppner Hütte befindet. Hier wurde bei warmen Tee dann erst einmal ein kleine Rast gemacht. Nach der Rast ging es weiter zum Hirschler Teich, wir querten die Harzhochstraße das erste mal entlang des Entsumpf und kamen zur Huttaler Wiederwaage. Die Huttaler Widerwaage wurde in den Jahren 1763 bis 1776 als Teil des Oberharzer Wasserregals gebaut. Weiter entlang des schönen Pfads am Huttaler Graben querten wir kurz nach dem Dr.Martin Schmidt Platz erneut die Harzhochstraße und kamen über den Harzklub Weg 7P zum Polsterberger Hubhaus. Das gut gepflegte Gebäude in dem sich heute zu Tage ein Ausflugslokal und Restaurant befindet überzeugt mit guter Küche und gepflegten Rustikalen Stil und lädt zu einer Einkehr ein (leider ging das zur Zeit auf Grund der Coronauflagen nicht). Vom Polsteberger Hubhaus aus ging es nun wieder zurück zum Startpunkt im Polstertal, wir umrundeten noch den Polstertaler Teich und beendeten die schöne Runde die uns über teils Spurenlosen Hochschnee führte. Eine schöne Runde ob Winter oder Sommer.


Goslar

05.01.2021

12,9 km / 290 Höhen / 2:36 Std. Zeit in Bewegung

HWN 110 Granestausee, HWN 111 Steinbergturm / Steinbergalm

&

HWN Ghost 111 Graneblockhaus